Neues aus dem Schützenhaus!
,den 20.03.2011
Martinischießen
Die Zeit der Weihnachtsgänse ist zwar vorbei, aber in
der Osterzeit werden die Eier für die nächste Generation
von Weihnachts- und Martinsgänsen gelegt. Die Jungen werden schlüpfen,
aufwachsen und uns, wenn die Zeit dafür da ist, gut schmecken.
Dies hier soll ein kleiner Rückblick auf eine lange
Zeit von Martinischiessen unserer Gesellschaft sein. Denn Gänse
haben dabei immer eine besondere Rolle gespielt. Sie waren und werden
es immer bleiben, die Hauptattraktion der Preisverleihung.
Wo bekommen die Gewinner schon eine lebende Gans überreicht?
Die Geschichte wäre eigentlich schnell erzählt, denn der
eindeutige Schicksalstrennt für die Gänse geht in Richtung
Bratröhre. Grausam aber Wahr!
Wie überall bestätigen aber Ausnahmen die Regel.
In den Ausnahmen die ich meine haben die Gänse sogar einen Namen,
den sie bis zu ihrem natürlichen Ende behalten. Und über
diese Ausnahmen mit Namen, will ich kurz berichten.
Familie Keil!
Gleich zweimal schafften es Anfang der 1980er Jahre Mitglieder der
Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes die Martinsgans zu gewinnen.
Niemand fand sich, den Gänsen ein Leid an zu tun. So kam erst
Anna und ein Jahr danach Bertha in die Groß-Bieberauer Bahnhofstraße.
Mit dem Haushund wurde sofort Freundschaft geschlossen und der Garten
hinter dem Haus, mit einem kleinen Teich war ihr Reich. Ein Jahr nach
Berthas Einzug legte Anna 7 Eier aus denen Küken schlüpften.
Es stellte sich heraus, dass Bertha eigentlich Bertram hieß.
Noch viele Jahre lebten die Gänse bei Familie Keil. Ihr Gnadenbrot
erhielten sie bis zu ihrem natürlichen ableben auf dem Hof Daschert
in Billings.

Die Kinder von Anna und Bertha im Garten der Familie Keil
Familie Sternberger!
Dieter Sternberger gewann 1990 den 1. Preis. In der Ringstraße
zog, auf drängen von Sohn Peter, die Martinsgans Emma ein. Sie
war über 4 lange Jahre Chef im Hof Sternberger und auf der Ringstraße.
Kein Ungebetener Gast blieb unentdeckt, alles Ungewöhnliche wurde
mit lautem Geschnatter und wildem Flügelschlag gemeldet. Nach
ihrem Tod wurde Emma würdevoll beerdigt.
Familie Albrecht!
Die Martinigans 2010 wurde von Fritz Albrecht gewonnen. Wie sicher
viele wissen, hat Familie Albrecht einen großen Bauerhof in
der Marktstraße. Familie Albrecht hat aber auch Enkelkinder
und sie sind dafür verantwortlich, dass es bei ihnen keinen Gänsebraten
gab, sondern eine „Martinigansbegnadigung“. Zur Freude
der Kinder hat der Hof Albrecht jetzt einen weißen, gefiedert
Wachhund.

Chantal passt auf, Max Albrecht ebenfalls!
Wie wird es der Martinigans 2011 wohl ergehen?
Aber SIE könnten ja der/die Gewinner/in sein und über das
Schicksal der Gans entscheiden.
Deshalb schon jetzt die Einladung der Schützengesellschaft 1863
an Sie. Kommen Sie vom 1. - 6. November zum Martinischiessen und am
12. November zum Martiniball in unser Schützenhaus.
Gut Schuss wünscht Ihnen Ihre Schützengesellschaft
Großkaliber-Kurzwaffen Grundklasse 1!
Nach Abschluss der Runde belegt unser Team den dritten Tabellenplatz.
In der Einzelwertung Klassenübergreifende – Damenklasse
errang Anja Daub mit einem Schnitt von 353,33 Ringen den 1. Platz.
In der Grundklasse 1 kamen Bodo Daub 365,33 Ringe und Willi Wolf 364
Ringe auf die Plätze 6. und 7.
Bogensport!
Am Dienstag den 29.03 eröffnen wir auf unserer Anlage
die Freiluftsaison. Wir hoffen alle Aktiven beim Anschießen
begrüßen zu können!
Nächste Aufgaben!
Sonntag 27. 03. 10.00 Uhr Perkussionsgewehr in Münster
Mittwoch 30.03. 20.00 Uhr SPOKI 1. in Dieburg
Schützenhaus Öffnungszeiten:
Dienstag und Freitag von 19.00 -23.00 Uhr
willi wolf