SCHÜTZENGESELLSCHAFT 1863 Groß-Bieberau e.V.

 

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Neues aus dem Schützenhaus!

,den 20.03.2011

Martinischießen

Die Zeit der Weihnachtsgänse ist zwar vorbei, aber in der Osterzeit werden die Eier für die nächste Generation von Weihnachts- und Martinsgänsen gelegt. Die Jungen werden schlüpfen, aufwachsen und uns, wenn die Zeit dafür da ist, gut schmecken.

Dies hier soll ein kleiner Rückblick auf eine lange Zeit von Martinischiessen unserer Gesellschaft sein. Denn Gänse haben dabei immer eine besondere Rolle gespielt. Sie waren und werden es immer bleiben, die Hauptattraktion der Preisverleihung.
Wo bekommen die Gewinner schon eine lebende Gans überreicht?
Die Geschichte wäre eigentlich schnell erzählt, denn der eindeutige Schicksalstrennt für die Gänse geht in Richtung Bratröhre. Grausam aber Wahr!

Wie überall bestätigen aber Ausnahmen die Regel. In den Ausnahmen die ich meine haben die Gänse sogar einen Namen, den sie bis zu ihrem natürlichen Ende behalten. Und über diese Ausnahmen mit Namen, will ich kurz berichten.

Familie Keil!
Gleich zweimal schafften es Anfang der 1980er Jahre Mitglieder der Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes die Martinsgans zu gewinnen. Niemand fand sich, den Gänsen ein Leid an zu tun. So kam erst Anna und ein Jahr danach Bertha in die Groß-Bieberauer Bahnhofstraße. Mit dem Haushund wurde sofort Freundschaft geschlossen und der Garten hinter dem Haus, mit einem kleinen Teich war ihr Reich. Ein Jahr nach Berthas Einzug legte Anna 7 Eier aus denen Küken schlüpften. Es stellte sich heraus, dass Bertha eigentlich Bertram hieß. Noch viele Jahre lebten die Gänse bei Familie Keil. Ihr Gnadenbrot erhielten sie bis zu ihrem natürlichen ableben auf dem Hof Daschert in Billings.

Die Kinder von Anna und Bertha im Garten der Familie Keil

Familie Sternberger!
Dieter Sternberger gewann 1990 den 1. Preis. In der Ringstraße zog, auf drängen von Sohn Peter, die Martinsgans Emma ein. Sie war über 4 lange Jahre Chef im Hof Sternberger und auf der Ringstraße. Kein Ungebetener Gast blieb unentdeckt, alles Ungewöhnliche wurde mit lautem Geschnatter und wildem Flügelschlag gemeldet. Nach ihrem Tod wurde Emma würdevoll beerdigt.

Familie Albrecht!
Die Martinigans 2010 wurde von Fritz Albrecht gewonnen. Wie sicher viele wissen, hat Familie Albrecht einen großen Bauerhof in der Marktstraße. Familie Albrecht hat aber auch Enkelkinder und sie sind dafür verantwortlich, dass es bei ihnen keinen Gänsebraten gab, sondern eine „Martinigansbegnadigung“. Zur Freude der Kinder hat der Hof Albrecht jetzt einen weißen, gefiedert Wachhund.

Chantal passt auf, Max Albrecht ebenfalls!

Wie wird es der Martinigans 2011 wohl ergehen?
Aber SIE könnten ja der/die Gewinner/in sein und über das Schicksal der Gans entscheiden.
Deshalb schon jetzt die Einladung der Schützengesellschaft 1863 an Sie. Kommen Sie vom 1. - 6. November zum Martinischiessen und am 12. November zum Martiniball in unser Schützenhaus.

Gut Schuss wünscht Ihnen Ihre Schützengesellschaft


Großkaliber-Kurzwaffen Grundklasse 1!

Nach Abschluss der Runde belegt unser Team den dritten Tabellenplatz.
In der Einzelwertung Klassenübergreifende – Damenklasse errang Anja Daub mit einem Schnitt von 353,33 Ringen den 1. Platz. In der Grundklasse 1 kamen Bodo Daub 365,33 Ringe und Willi Wolf 364 Ringe auf die Plätze 6. und 7.

Bogensport!

Am Dienstag den 29.03 eröffnen wir auf unserer Anlage die Freiluftsaison. Wir hoffen alle Aktiven beim Anschießen begrüßen zu können!

Nächste Aufgaben!

Sonntag 27. 03. 10.00 Uhr Perkussionsgewehr in Münster
Mittwoch 30.03. 20.00 Uhr SPOKI 1. in Dieburg

Schützenhaus Öffnungszeiten:

Dienstag und Freitag von 19.00 -23.00 Uhr

willi wolf